Wir Helden – Nr. 5

... nur noch schnell den Weg freihacken

daw/bra

Wir Helden – Nr. 4

... der Himmel ist so blau

daw/bra

Wir Helden – Nr. 3

... leg hier richtig Strecke zurück

daw/bra

Wir Helden – Nr. 2

... seh‘ hier keine Probleme

daw/bra

Wir Helden – Nr. 1

... schon wieder ein Hindernis – hier geht es leider auch nicht weiter

daw/bra

Verwendet

Mit Grüßen aus einem Berghäuschen nach Bautagen in Urfeld am Walchensee

 

Verwendet

 

der Schraubendreher dreht

der Pinsel streicht

die Schere und die Sense schneiden

der Rechen recht

 

schau hin – was entsteht

 

heller, weiter Raum

sanft sich schmiegende Wiesen 

zwischen smaragdgrün und grau

ankommen und verweilen

 

der Schraubendreher dreht

der Pinsel streicht

der Bauplan lange erdacht

von Meisterhand 

 

menschen

glücklich verwendet 

zum

Umbau

drehen der Schrauben

mähen der Wiesen

rechen von Heu

hat

Wer wir sind

Die Menschen sind gleichsam Gedanken Gottes, die er in die Raum-Zeit entlässt und ihnen damit eine Existenz schenkt, die sie in gewisser Weise ‚unabhängig‘ von ihm macht. Sie bekommen ein Eigenleben.

Weil wir einmal Gedanken Gottes waren, haben wir etwas in uns, das uns zwar nicht zwingt, aber ermöglicht sozusagen seine Gedanken zu bleiben, immer neu zu werden, oder so. Es bleibt unsere Freiheit, wie wir leben.

Ein im Glauben vollendetes Leben (mit anderen Worten, eines, das in die Memoria Gottes zurückkehrt aus der Raum-Zeit) wäre dann so etwas wie ein Gedanke, den Gott zu Ende denken konnte.

Wenn ein Mensch stirbt in Abwendung von Gott, denkt sozusagen er selbst diesen Gedanken Gottes, der er einmal war, zu Ende.

Das kommt mir auch im Psalm 90 entgegen, wo es heißt: „Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus“ und „Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub und sprichst: ‚Kommt wieder, ihr Menschen!‘“ anm

Familienbuch zur Erstkommunion | Neue Rezension: „Der ‚rote Faden‘“

Die beiden Autorinnen dieses Buches, Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer, gehören zur Katholischen Integrierten Gemeinde. Seit vielen Jahren haben sie im Rahmen der KIG und in verschiedenen Pfarrgemeinden Erfahrungen mit biblischer Unterweisung, Gottesdienstvorbereitung und Hinführung auf das Sakrament der Taufe, der Versöhnung und der Eucharistie gemacht.

Dabei entstand eine Sammlung von Texten und Bildern, die sich besonders bewährten. Naheliegend war dann der Versuch, die gesammelten Erfahrungen in einem Buch zu bündeln. Entstanden ist es im Grunde aus dem gemeinsamen Erleben, wie aktuell die biblischen Geschichten und die Sakramente der Kirche heute sind.

Das Buch ist über den Buchhandel zu erwerben oder direkt beim Verlag Neue Stadt erhältlich: Christl Keller/Heide Stöhr-Zehetbauer „Rund um die Erstkommunion – Ein Familienbuch“ (ISBN 978-3-7346-1105-6) 19,95 €. Im Januar 2018 ist die dritte Auflage erschienen, mit den Texten der neuen Einheitsübersetzung. Auf der Website des Verlags stehen die ersten 19 Seiten des Buches als Leseprobe online.

Aus dem Begleitwort von Gerhard Lohfink

In den letzten Jahrzehnten ist viel darüber nachgedacht worden, wie man Kinder am besten auf die Erstkommunion vorbereiten kann. Soll man mit ihnen Brot backen, damit sie das Brot der Eucharistie besser verstehen? Soll man mit ihnen eine Kommunionkerze basteln oder ein Spiel mit biblischem Hintergrund einüben? Aber das Wichtigste wäre doch, dass die Kinder die großen Texte der Bibel kennenlernen und Freude an ihnen gewinnen. Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer haben in der Textarbeit mit Kindern seit vielen Jahren große Erfahrung gesammelt. Sie haben Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet. Aus dieser Erfahrung ist das vorliegende Buch entstanden. Ich halte es für ausgezeichnet. Es bereitet biblisch und damit sachgerecht auf die Erstkommunion vor.

Rezension „Zurück zu den Wurzeln in der Heiligen Schrift“

Auszüge aus der Rezension von Barbara Stühlmeyer in der Tagespost vom 12. Februar 2017:

Ganze 109 Seiten mit einer guten Auswahl von Schrifttexten, Erläuterungen für Eltern und Kinder, Tipps zum Weiterlesen, katechetischen Elementen und zahlreichen farbenprächtigen Bildern von Christl Keller.

Die Kinder lernen die Geschichten von der Berufung Abrahams, seiner Wanderung nach Kanaan, seiner Trennung von Lot, der Verkündigung der Verheißung an Abraham und des Besuchs Gottes, die Erzählung von der Berufung des Mose kennen. Sie erfahren vom Bundesangebot Gottes und dem Bruch des Bundes durch das Volk Israel, von der Berufung des jungen Samuel, der Salbung Davids und der Berufung der ersten Jünger durch Jesus. Teil eins des Buches trägt entscheidend dazu bei, Kindern und Eltern nahezubringen, wie vielfältig Berufungsgeschichten aussehen können, dass es auch vor vielen tausend Jahren schon eine Herausforderung war, auf Gott zu hören und sein Leben nach seinem Wort auszurichten und dass Gott jeden einzelnen Menschen unermüdlich auf seinem Berufungsweg begleitet und den abgerissenen Faden immer wieder neu aufnimmt.

Im zweiten Teil steht das Bild des guten Hirten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Den Beginn bildet Psalm 23, dann wird das Hirtenamt Jesu, das von ihm an die Hirten der Kirche aller Zeiten übergeben wurde, anhand der Evangelientexte von der neuen Sammlung des Gottesvolkes, der Segnung der Kinder und der Heilung des Gelähmten entfaltet.

Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit den Sakramenten. Er ist katechetisch sehr gelungen, zeigt er doch die Verwurzelung der ersten Sakramente in der Heiligen Schrift. Das letzte Kapitel widmet sich dem Sakrament der Eucharistie. Es wird mit dem Paschamahl in Israel verknüpft, dessen Vorbereitungen beschrieben werden, und reicht über das letzte Abendmahl bis zu den Begegnungen der Jünger mit dem Auferstandenen und der Entstehung der Kirche. Der Aufbau der Messe ist übersichtlich dargestellt.

Am Ende des Buches finden sich – eine besonders schöne Idee – einige ausgewählte Psalmen, um Nahrung für eine regelmäßige Gebetspraxis zu geben. Eine empfehlenswerte Neuerscheinung.

Rezension „Dieses neu erschienene Buch weicht vom Üblichen ab“

Buchvorstellung in „Christ und Bildung“, Zeitschrift der Katholischen Erzieher-Gemeinschaft, März-April 2017:

Dieses neu erschienene Buch weicht vom Üblichen ab, es ist ganz für Kinder und doch kein Kinderbuch; es informiert vom Glauben her und bringt Anregungen zugleich für Erwachsene, Eltern, Paten – ein Familienbuch, das biblische Texte, Vorschläge zur Gestaltung und Glaubenswissen verbindet. Dabei helfen die großen, farbigen Bilder, sich gemeinsam auf eine Zeitreise durch die Bibel zu begeben und dabei Neues zu entdecken. Im anschließenden Teil sind Texte und Bilder gesammelt zu den Sakramenten der Taufe, der Versöhnung, der Eucharistie und zur Kirche als Ort des Gottesdienstes der Christen. So ist das Buch auch sehr gut geeignet zur Vorbereitung der Erstbeichte und Erstkommunion in Pfarreien für Helfer und Priester.

Der rote Faden, der sich durch das anspruchsvoll gestaltete farbenfrohe Buch zieht, ist didaktisch übersichtlich gehalten, sodass es Freude macht, Kapitel für Kapitel durchzublättern. Die inhaltliche Auswahl der Texte und Bilder vermittelt verständlich die Grundaussage: Gott will ein Volk in dieser Welt, als sein Bild, sein Werkzeug. Die biblischen Berichte erzählen, wie dieser Weg des Sammelns verlief, was ausprobiert wurde und was Generationen daraus gelernt haben. Es gefällt, dass es bei jedem Kapitel zu den Erzählungen Gedanken für Eltern und Kinder gibt, Fantasie und Neugier weckend – und alles sehr anregend dargestellt. Eine beachtliche Neuerscheinung.

Rezension „Einladend“

Aus den Kirchenzeitungen Glaube und Leben / Der Sonntag / Bonifatiusbote, Nr. 11/2017:

Da stellen wir uns mal ganz dumm … und fangen von vorne an; bei Adam und Eva. Dieses Familienbuch stellt sich ein auf das Wissen der Menschen über den Glauben und die Kirche. Und schafft Zugänge. Biblische. Kirchliche. Eine sehr gelungene Hinführung – für Kinder und Eltern.

Rezension „Einführung in den christlichen Glauben“

Aus Theologie und Welt vom 26.04.2017:

Wie kann man Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten, ohne dass dabei wichtige Glaubensinhalte zu kurz kommen? … Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer geben mit ihrem neuen Buch zentrale Impulse und zeichnen einen Weg, der sicherlich gewinnbringend ist. Denn er setzt dort an, wo man als Glaubender notwendigerweise beginnen muss: in der Bibel. Anhand ausgewählter biblischer Geschichten führt das vorliegende Werk in unterschiedliche Thematiken des Glaubens ein. Angefangen bei der Sammlung des Gottesvolkes im Alten Testament bis zu Jesus, dem Guten Hirten, der gekommen ist, um alle Menschen in seine Nachfolge zu rufen. … Zu jedem Bibeltext findet sich eine Illustration, Fragen an Kinder aber auch (und das scheint ein wirkliches Surplus des Buches zu sein) Hinweise für die Eltern, wie man die Texte für Kinder auslegen und erklären kann. … Letztendlich kann man es allen nur empfehlen, die im Bereich der Gemeindekatechese tätig sind. Doch es ist auch ein Buch, das nicht ausschließlich zur Erstkommunionvorbereitung eingesetzt werden kann, sondern schon lange vorher in der Familie als Lesebuch und als Einführung in den christlichen Glauben genutzt werden sollte.

Rezension „Familien- und Katechesetauglich“

Aus ekz Bibliothekarische Dienste 3/2017

In die Vorbereitung auf die Erstkommunion eines Kindes wird die ganze Familie mit einbezogen. Vielen Eltern fehlt aber mittlerweile selbst das Hintergrundwissen zu biblischen Texten oder zu den Sakramenten. Zwei Autorinnen mit langjähriger Erfahrung in der Erstkommunionvorbereitung und der Arbeit mit Texten haben ein familientaugliches Buch zusammengestellt, das anhand biblischer Texte Grundwissen zum katholischen Glauben vermittelt. Am Ende eines Sinnabschnittes gibt es Verständnisfragen für Kinder. Vom Format her ist das stabil eingebundene Buch groß genug, dass man auch zu zweit hineinschauen kann. Die Illustrationen von Christl Keller erinnern an den Stil von Chagall. Jedes der übersichtlich strukturierten, informativen Kapitel schließt mit vertiefenden Anregungen zum Thema. Dieses Buch kann auch allgemein zur Katechese eingesetzt werden.
 

Rezension „Der ‚rote Faden‘“

Aus einer Besprechung von Michael Winter im Konradsblatt, Nr. 13/2018

Gibt es einen „roten Faden“, der sich durch die Bibel zieht? Gibt es in den vielen und vielfältigen Geschichten, die von ganz unterschiedlichen Autoren geschrieben und bearbeitet wurden, so etwas wie die „eine“ Geschichte? Durchaus. Es ist, in zahlreichen Facetten, die Geschichte Gottes mit seinem Volk, das den Auftrag hat, den wahren Gott und dessen Willen für alle Menschen zugänglich zu machen. An diesem Grundthema orientiert sich das vor Kurzem erschienene biblische Familienbuch von Heide Stöhr-Zehetbauer und Christl Keller (Bilder und Zeichnungen).

Die beiden Autorinnen, die auf jahrzehntelange katechetische Erfahrungen zurückgreife n können, nehmen in erster Linie Kinder in der Zeit rund um die Erstkommunion sowie deren Eltern in den Blick. Über die durchweg gelungene Vermittlung der biblischen Geschichten in Text und Bild gehen sie noch einige Schritte weiter: Die einzelnen Abschnitte werden durch Wissensfragen an die Kinder ergänzt, die dazu motivieren, die jeweilige biblische Perikope noch einmal genauer zu lesen und deren Sinnspitze zu erkennen. Dazu kommen kurze erklärende Texte für die Eltern, in denen deutlich wird, dass die einzelnen Texte immer im Zusammenhang stehen mit dem biblischen Grundthema, dem „roten Faden“, der Geschichte Gottes mit seinem Volk.

Und weil diese Geschichte nicht zu Ende ist, sondern weitergeht in der Kirche, zu der ja die Kinder durch die Taufe gehören, schlagen die Autorinnen die Brücke von den Schrifttexten zu den zentralen Sakramenten, zur Feier des Gottesdienstes und zu den Elementen des Kirchenraums. Darüber hinaus geben sie „Anregungen aus der Praxis“ zur Vertiefung der Inhalte. Eine nachhaltige Fundgrube nicht nur für Kommunionkinder und deren Eltern, sondern für alle, die sich im Bereich der Katechese engagieren.

Urfelder Abende · mit Videoclip

„Das Christentum ist jeden Augenblick noch möglich.“ sagte Nietzsche. Sören Kierkegaard stellte fest, dass das Christentum immerhin noch nicht ganz abgeschafft sei. „Was indessen abgeschafft ist und vergessen, das ist das Christ-Sein, was es heißt, Christ zu sein.“

Was heißt es, Christ zu sein? Spurensucher nach dieser Frage finden sich immer wieder am Walchensee ein, bei „Urfelder Abenden“ mit Prof. Ludwig Weimer.

Videoclip „Urfelder Abende“

Warum wir Theater spielen · mit Videoclip

Theater versetzt Spieler und Zuschauer in überzeitliche Konflikte. Sein Spielfeld ist der unendliche Bereich des Zwischenmenschlichen, hier zeigt sich das Mögliche und das Abgründige.

Mal sehen, was passiert, wenn alles auf dem Spiel steht. Das für mehrere Abende konzipierte Stück „Merlin“ von Tankred Dorst (1925-2017) wurde in den 1980er Jahren als großer Abgesang auf die Utopien des 20. Jahrhunderts gefeiert. Mit dem neuen Jahrtausend sind diese nicht einfach verschwunden. Die Sehnsucht nach dem friedlichen Zusammenleben gibt es immer. ses

Videoclip: Szenen aus „Merlin“

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