Aus der Menge heraus gerufen

Gezeichnet von einem Leser ...

              

Familienbuch zur Erstkommunion bereits in 2. Auflage | neue Rezensionen

Die beiden Autorinnen dieses Buches, Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer, gehören zur Katholischen Integrierten Gemeinde. Seit vielen Jahren haben sie im Rahmen der KIG und in verschiedenen Pfarrgemeinden Erfahrungen mit biblischer Unterweisung, Gottesdienstvorbereitung und Hinführung auf das Sakrament der Taufe, der Versöhnung und der Eucharistie gemacht.

Dabei entstand eine Sammlung von Texten und Bildern, die sich besonders bewährten. Naheliegend war dann der Versuch, die gesammelten Erfahrungen in einem Buch zu bündeln. Entstanden ist es im Grunde aus dem gemeinsamen Erleben, wie aktuell die biblischen Geschichten und die Sakramente der Kirche heute sind.

Das Buch ist über den Buchhandel zu erwerben oder direkt beim Verlag Neue Stadt erhältlich: Christl Keller/Heide Stöhr-Zehetbauer „Rund um die Erstkommunion – Ein Familienbuch“ (ISBN 978-3-7346-1105-6) 19,95 €. Anfang Februar 2017 ist bereits die zweite Auflage erschienen. Auf der Website des Verlags findet sich auch eine Leseprobe.

Aus dem Begleitwort von Gerhard Lohfink

In den letzten Jahrzehnten ist viel darüber nachgedacht worden, wie man Kinder am besten auf die Erstkommunion vorbereiten kann. Soll man mit ihnen Brot backen, damit sie das Brot der Eucharistie besser verstehen? Soll man mit ihnen eine Kommunionkerze basteln oder ein Spiel mit biblischem Hintergrund einüben? Aber das Wichtigste wäre doch, dass die Kinder die großen Texte der Bibel kennenlernen und Freude an ihnen gewinnen. Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer haben in der Textarbeit mit Kindern seit vielen Jahren große Erfahrung gesammelt. Sie haben Kinder auf die Erstkommunion vorbereitet. Aus dieser Erfahrung ist das vorliegende Buch entstanden. Ich halte es für ausgezeichnet. Es bereitet biblisch und damit sachgerecht auf die Erstkommunion vor.

Rezension „Zurück zu den Wurzeln in der Heiligen Schrift“

Auszüge aus der Rezension von Barbara Stühlmeyer in der Tagespost vom 12. Februar 2017:

Ganze 109 Seiten mit einer guten Auswahl von Schrifttexten, Erläuterungen für Eltern und Kinder, Tipps zum Weiterlesen, katechetischen Elementen und zahlreichen farbenprächtigen Bildern von Christl Keller.

Die Kinder lernen die Geschichten von der Berufung Abrahams, seiner Wanderung nach Kanaan, seiner Trennung von Lot, der Verkündigung der Verheißung an Abraham und des Besuchs Gottes, die Erzählung von der Berufung des Mose kennen. Sie erfahren vom Bundesangebot Gottes und dem Bruch des Bundes durch das Volk Israel, von der Berufung des jungen Samuel, der Salbung Davids und der Berufung der ersten Jünger durch Jesus. Teil eins des Buches trägt entscheidend dazu bei, Kindern und Eltern nahezubringen, wie vielfältig Berufungsgeschichten aussehen können, dass es auch vor vielen tausend Jahren schon eine Herausforderung war, auf Gott zu hören und sein Leben nach seinem Wort auszurichten und dass Gott jeden einzelnen Menschen unermüdlich auf seinem Berufungsweg begleitet und den abgerissenen Faden immer wieder neu aufnimmt.

Im zweiten Teil steht das Bild des guten Hirten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Den Beginn bildet Psalm 23, dann wird das Hirtenamt Jesu, das von ihm an die Hirten der Kirche aller Zeiten übergeben wurde, anhand der Evangelientexte von der neuen Sammlung des Gottesvolkes, der Segnung der Kinder und der Heilung des Gelähmten entfaltet.

Der dritte Teil des Buches beschäftigt sich mit den Sakramenten. Er ist katechetisch sehr gelungen, zeigt er doch die Verwurzelung der ersten Sakramente in der Heiligen Schrift. Das letzte Kapitel widmet sich dem Sakrament der Eucharistie. Es wird mit dem Paschamahl in Israel verknüpft, dessen Vorbereitungen beschrieben werden, und reicht über das letzte Abendmahl bis zu den Begegnungen der Jünger mit dem Auferstandenen und der Entstehung der Kirche. Der Aufbau der Messe ist übersichtlich dargestellt.

Am Ende des Buches finden sich – eine besonders schöne Idee – einige ausgewählte Psalmen, um Nahrung für eine regelmäßige Gebetspraxis zu geben. Eine empfehlenswerte Neuerscheinung.

Rezension „Dieses neu erschienene Buch weicht vom Üblichen ab“

Buchvorstellung in „Christ und Bildung“, Zeitschrift der Katholischen Erzieher-Gemeinschaft, März-April 2017:

Dieses neu erschienene Buch weicht vom Üblichen ab, es ist ganz für Kinder und doch kein Kinderbuch; es informiert vom Glauben her und bringt Anregungen zugleich für Erwachsene, Eltern, Paten – ein Familienbuch, das biblische Texte, Vorschläge zur Gestaltung und Glaubenswissen verbindet. Dabei helfen die großen, farbigen Bilder, sich gemeinsam auf eine Zeitreise durch die Bibel zu begeben und dabei Neues zu entdecken. Im anschließenden Teil sind Texte und Bilder gesammelt zu den Sakramenten der Taufe, der Versöhnung, der Eucharistie und zur Kirche als Ort des Gottesdienstes der Christen. So ist das Buch auch sehr gut geeignet zur Vorbereitung der Erstbeichte und Erstkommunion in Pfarreien für Helfer und Priester.

Der rote Faden, der sich durch das anspruchsvoll gestaltete farbenfrohe Buch zieht, ist didaktisch übersichtlich gehalten, sodass es Freude macht, Kapitel für Kapitel durchzublättern. Die inhaltliche Auswahl der Texte und Bilder vermittelt verständlich die Grundaussage: Gott will ein Volk in dieser Welt, als sein Bild, sein Werkzeug. Die biblischen Berichte erzählen, wie dieser Weg des Sammelns verlief, was ausprobiert wurde und was Generationen daraus gelernt haben. Es gefällt, dass es bei jedem Kapitel zu den Erzählungen Gedanken für Eltern und Kinder gibt, Fantasie und Neugier weckend – und alles sehr anregend dargestellt. Eine beachtliche Neuerscheinung.

Rezension „Einladend“

Aus den Kirchenzeitungen Glaube und Leben / Der Sonntag / Bonifatiusbote, Nr. 11/2017:

Da stellen wir uns mal ganz dumm … und fangen von vorne an; bei Adam und Eva. Dieses Familienbuch stellt sich ein auf das Wissen der Menschen über den Glauben und die Kirche. Und schafft Zugänge. Biblische. Kirchliche. Eine sehr gelungene Hinführung – für Kinder und Eltern.

Rezension „Einführung in den christlichen Glauben“

Aus Theologie und Welt vom 26.04.2017:

Wie kann man Kinder auf die Erstkommunion vorbereiten, ohne dass dabei wichtige Glaubensinhalte zu kurz kommen? … Christl Keller und Heide Stöhr-Zehetbauer geben mit ihrem neuen Buch zentrale Impulse und zeichnen einen Weg, der sicherlich gewinnbringend ist. Denn er setzt dort an, wo man als Glaubender notwendigerweise beginnen muss: in der Bibel. Anhand ausgewählter biblischer Geschichten führt das vorliegende Werk in unterschiedliche Thematiken des Glaubens ein. Angefangen bei der Sammlung des Gottesvolkes im Alten Testament bis zu Jesus, dem Guten Hirten, der gekommen ist, um alle Menschen in seine Nachfolge zu rufen. … Zu jedem Bibeltext findet sich eine Illustration, Fragen an Kinder aber auch (und das scheint ein wirkliches Surplus des Buches zu sein) Hinweise für die Eltern, wie man die Texte für Kinder auslegen und erklären kann. … Letztendlich kann man es allen nur empfehlen, die im Bereich der Gemeindekatechese tätig sind. Doch es ist auch ein Buch, das nicht ausschließlich zur Erstkommunionvorbereitung eingesetzt werden kann, sondern schon lange vorher in der Familie als Lesebuch und als Einführung in den christlichen Glauben genutzt werden sollte.

Urfelder Abende · mit Videoclip

„Das Christentum ist jeden Augenblick noch möglich.“ sagte Nietzsche. Sören Kierkegaard stellte fest, dass das Christentum immerhin noch nicht ganz abgeschafft sei. „Was indessen abgeschafft ist und vergessen, das ist das Christ-Sein, was es heißt, Christ zu sein.“

Was heißt es, Christ zu sein? Spurensucher nach dieser Frage finden sich immer wieder am Walchensee ein, bei „Urfelder Abenden“ mit Prof. Ludwig Weimer.

Videoclip „Urfelder Abende“

Warum wir Theater spielen?

Theater versetzt Spieler und Zuschauer in überzeitliche Konflikte. Sein Spielfeld ist der unendliche Bereich des Zwischenmenschlichen, hier zeigt sich das Mögliche und das Abgründige.

Mal sehen, was passiert, wenn alles auf dem Spiel steht. Das für mehrere Abende konzipierte Stück „Merlin“ von Tankred Dorst wurde in den 1980er Jahren als großer Abgesang auf die Utopien des 20. Jahrhunderts gefeiert. Mit dem neuen Jahrtausend sind diese nicht einfach verschwunden. Die Sehnsucht nach dem friedlichen Zusammenleben gibt es immer. ses

Videoclip: Szenen aus „Merlin“

Unerfüllte Träume

Mit unseren unerfüllten Träumen

beleben wir die Warenmärkte,
stellen unsere Speicher voll,
und besetzen die Köpfe unserer Kinder. tol

Rückfrage

„Wir haben alles gut im Griff!"

Ob es auch in guten Händen ist? tol

Die neue Nachricht

Der Brief mit der unerhörten neuen Nachricht

kam in einem Umschlag ohne Adresse

 

die einen sagten

„wir sind nicht gemeint“

 

da machten wir den Brief auf

den niemand haben wollte

H. Fornander

Dieselbe Richtung – aus Anlass einer Hochzeit

„Liebe besteht nicht darin, dass wir einander anschauen,

sondern dass wir gemeinsam in dieselbe Richtung schauen“, sagt Antoine de Saint-Exupéry, und bei Peter Handke heißt es: „Die Liebe kannst du nicht dem Geliebten versprechen. Ihr müsst sie einander einem Dritten versprechen.“

Was den Frischverheirateten noch nicht so dringend erscheinen mag, weil man doch auch gern einander anschaut, ist bei der goldenen Hochzeit nach fünf Jahrzehnten eindrucksvoll erwiesen. „Quello che per lei era nero, invece per me era bianco – was für sie schwarz war, war für mich weiß“, sagt der 80-jährige italienische Signore über seine Frau. Und sie bestätigt: „Wir haben eigentlich zu allem verschiedene Ansichten. Das war schon immer so. Dass wir hier leben wollten, das war das Einzige, worüber wir nie uneins waren.“ Einfache Leute. Aber Handke muss ihnen nichts beibringen. jup

(Zitate aus: A. de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne und P. Handke, Gestern unterwegs. Aufzeichnungen November 1987 – Juli 1990)

Unverzeihlich

Wir wollen Gott nicht verzeihen,

dass er unseren Nächsten
geschaffen hat
nach Seinem Bild,
und nicht
nach dem unseren. tol