Die Akademie für die Theologie des Volkes Gottes ermöglicht Interessierten, in Wochenkursen zentrale theologische Themen nicht aus der Sicht einer fragmentierten Disziplin kennen zu lernen, sondern in einer Ganzheitsgestalt, die aus dem Miteinander der Dozenten und der Gemeinde hervorgegangen ist. Deshalb nehmen mehrere Dozenten gemeinsam mit den Hörern an den Kursen, an den Mahlzeiten und am Rahmenprogramm teil. Unter den Dozenten sind auch jüdische Hochschullehrer.
Die Akademie hat vier Schwerpunkte:
1. Die Erforschung und Darstellung der Zusammengehörigkeit von Altem und Neuem Testament, die Wiedereinwurzelung des Christlichen im Alten Testament.
2. Die Unterscheidung zwischen natürlicher Religion und biblisch-kirchlichem Glauben. Hier stellt sich die Akademie der Verwirrung, die von der häufig an den Universitäten grassierenden religionspluralistischen Theologie ausgeht.
3. Die seit 1969 entwickelte Methode der Schrift- und Dogmenhermeneutik durch die Einbeziehung von strukturkongruenten heutigen Gemeindeerfahrungen und die Wiederentdeckung der heilsgeschichtlichen Deutung der Zeit als Anrede Gottes an die Glaubenden.
4. Der Zusammenhang von Glaube und Form.
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