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Die Katholische Integrierte Gemeinde ist nach einer Vorgeschichte von über zwanzig Jahren 1968 in München entstanden. Der Ausgangspunkt waren Fragen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg stellten:
Was fehlt unserer Kirche, wenn trotz der vielen Millionen Getaufter in Europa im 20. Jahrhundert Christen zwei Weltkriege gegeneinander führten; wenn trotz so vieler Christen die seit über hundert Jahren aufgebrochene soziale Frage nicht gelöst werden konnte, so dass todbringende Diktaturen und Ideologien wie Kommunismus und Nationalsozialismus entstehen und herrschen konnten?
Was ist unserer Kirche verloren gegangen, dass ihre Gläubigen die Shoah, den Mord an sechs Millionen Juden im Dritten Reich nicht verhindern konnten?
Die Katholische Integrierte Gemeinde ist ein Versuch einer gelebten Antwort auf diese Fragen.
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 1947 Traudl Weiß vor dem Heliand-Bund in Telgte
 1979 in München – Dr. Herbert Wallbrecher mit Kardinal J. Ratzinger
 2006 in Rom mit Papst Benedikt XVI. bei einer Privataudienz
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