Kardinal Joseph Ratzinger
In der Zeit der Sedisvakanz in München nach dem plötzlichen Tod von Kardinal Julius Döpfner lud die Gemeinde mehrere Professoren zu einer festlichen Begegnung ein. Der damalige Professor für Dogmatik in Regensburg, Joseph Ratzinger, folgte als Einziger der Einladung. Es begann ein Dialog, der bis heute andauert. In seiner Homilie sagte er damals zur Gemeinde: „Es wird uns gesagt, die Sache mit Jesus Christus, die ist nicht irgendeine Spielerei. Ihm sich anschließen heißt, in diese seine Lebensbedingung mit eintreten. Christsein ist nicht bloß Verein, Gemütlichkeit, irgend sonst etwas. Christsein reicht in die Tiefe von Leben und Sterben. Und doch kommt auch das andere hinzu: Christus hat den Becher getrunken und ihn dadurch für uns in Wein verwandelt, in ein Fest verwandelt."
 
 
 
1976 bei seinem ersten Besuch in Wolfesing
 
2004 bei einem Treffen mit den Theologen der K.I.G. in Rom